Beitrag von Andrea Erdmann

Gießkannenprinzip leb wohl

Spätestens heute weiß jeder Arbeitgeber*in, dass eine Online Stellenanzeige auf StepStone & Co. oder der Karriereseite nicht automatisch passende und hochmotivierte Bewerber*innen anlockt. Die Ursachen sind vielseitig und in jeder Branche anders. Meist liegt es am akuten Fachkräftemangel oder fehlendem Nachwuchs. Bei kleineren und mittelständischen Unternehmen allerdings schlicht und einfach an der fehlenden Medien Präsenz im Internet. Nun ist das Internet ein sehr agiles und dynamisches Umfeld. Vor allem in den letzten 12 Monaten ist viel passiert. Digitale Transformation sei Dank. Und hat bewirkt, dass viele Marketing Agenturen das Thema Social Media Recruiting für sich entdeckt haben. Aber ganz so einfach lässt sich Marketing wie bei der klassischen Kundengewinnung nicht auf das Recruiting adaptieren.

 Social Media als modernen Marktplatz verstehen

Das Internet ist ein moderner Marktplatz. Hier treffen sich Menschen, egal ob im privaten oder beruflichen Kontext. Also empfiehlt sich beim Recruiting für die richtige Medien Präsenz auf Google, LinkedIn, Xing, Facebook, Instagram, ggf. Youtube zu sorgen. Ein Unternehmensprofil ist hier rasch angelegt. Aber dann wird es schwierig, bei der passende Zielgruppe für Aufmerksamkeit sorgen und Interesse zu wecken. Vor allem bei denjenigen, die nicht aktiv nach einem neuen Job suchen. Aber wie erreicht man die? Mit Social Media Recruiting! Diese Menschen sind zwar unzufrieden, suchen aber nicht proaktiv nach Jobs.

Wie funktioniert eine Social Media Kampagne beim Recruiting?

Ein Recruiting Profi analysiert gemeinsam mit Marketing Profi die Zielgruppe (Candidate Persona) und weiß, wo diese sich im Internet aufhält. Anschließend wird eine Werbekampagne gebaut. In der Regel sind das Bild- und/oder Videomaterial verbunden mit Kurztexten. Als sogenannter gesponserter Post wird diese auf ausgesuchten Kanälen der Zielgruppe ausgespielt. Beim Anklicken landet der User entweder auf einer temporär hierfür entwickelten Seite (der sogenannten Landingpage) oder auf einer Unterseite der eigenen Karriereseite. In jedem Fall muss dann alles absolut mobile optimiert sein, damit der Leser schnell und einfach versteht um was es geht und sein Interesse geweckt wird. Die Kunst dabei: Awareness (Anzeige), Interest (Weiterleitung auf Landingpage), Desire (Infos auf der Landingpage), Action (gewünschte Handlung, Bewerbung, Call to Action). Geeignete Kanäle sind je nach Zielgruppe und Budget in der Regel Google, Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, Pinterest. Bei Xing und LinkedIn kann je nachdem die Zielgruppe zu klein sein und dafür sind die Kosten relativ hoch

Wer hat den Durchblick?

Personalentscheider wünschen sich Planungssicherheit was Zeit, Kosten und Erfolgschancen im Recruiting anbelangt. Und viele haben hier aktuell das Gefühl,  den Faden verloren zu haben. Als Personalberaterin und Digital Recruiting Expertin kenne ich die modernen Recruiting Kanäle, bin in der Branche bestens vernetzt und weiß was bei Bewerbern gut ankommt. Zudem kooperiere ich mit seriösen Marketing Experten, die sich um die zielgruppengerechte Umsetzung einer Kampagne kümmern. Daher empfehle ich Arbeitgebern und Recruitern vorab eine unabhängige Beratung in Anspruch zu nehmen. Sprechen Sie mich gerne an.

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